MONTAGEANLEITUNG SYSTEM UNI

 

HINWEISE VOR DER MONTAGE:

Vor dem Aufbau des Schornsteins ist der Anschluss des Gerätes, Luftzufuhr und Lüftung des
Raums mit dem zuständigen Bezirksschornsteinfeger/Rauchfangkehrermeister zu konsultieren.
Der Aufbau des Schornsteins ist gemäß der Montageanleitung, den geltenden Normen,
Bauvorschriften und mit der Einhaltung der Gesundheit- und einschlägigen
Unfallverhütungsvorschriften auszuführen. Der Schornstein ist auf dem Fundament
aufzusetzen, welches die Voraussetzungen der geltenden, deutschen Normen, und anderen
Bauvorschriften, sowie der Bauwissenschaft erfüllt. Der Schornstein ist als ein freistehendes
Gebäudeelement auszuführen. Die Schornsteine, die sehr über die Dachebene überragen, sind
mit Metallstäben, die senkrecht in den Blähtonmantelblöcken verlaufen, zu verstärken. Nach
dem Aufbau des Schornsteins ist die Abnahme durch den Bezirks-Schornsteinfeger
durchzuführen und mit dem Abnahmeprotokoll zu bestätigen. Das Gerät darf erst
angeschlossen werden, wenn der Säurekitt für Keramikrohre voll verhärtet ist, also mind. 3
Tage nach der letzten Verbindung der Keramikrohre im Sommer oder 7 Tage bei Temperaturen
zwischen 5-10 Grad Celsius. Bei der Montage und dem Kontakt mit dem Säurekitt für
Keramikrohre, Mineralwolle und Mörtel sind besondere Vorsichtmaßnahmen einzuhalten.

MONTAGEANLEITUNG DES NIKO-SCHORNSTEINS

  1. Im oberen Teil des Mantelblocks ist ein Loch für das Rohr des Kondensatablaufs
    auszuschneiden (Option).
  2. Der erste Mantelblock soll auf das gegen Feuchtigkeit gesicherte Fundament aufgestellt
    werden. Um den Mantelblock zu stabilisieren, füllen Sie ihn mit Beton bis 2/3 der Höhe.
  3. Platzieren Sie den Kondensatablauf zentral in das Loch des Mantelblocks mit dem Abfluss in
    die Richtung des ausgeschnittenen Lochs. Der Kondensatablauf soll genau nivelliert werden.
  4. Schneiden Sie im oberen Teil des Mantelblocks das Loch für den Putztüranschluss aus. Die
    gleiche Tätigkeit ist auch im unteren Teil des dritten Mantelblocks auszuführen. Die Breite und
    Höhe des Ausschnitts sollen um ca. 2 cm größer als der Putztüranschluss ausgeschnitten
    werden, so dass die Dilatation zwischen Keramik und Mantelblöcken eingehalten werden
    könnte.
  5. Der zweite Mantelblock ist mit Verwendung von Zement-Kalkmörtel auf den ersten Block
    aufzusetzen. Anschließend montieren Sie mit Säurekitt (auf eine feuchte Fläche anzubringen)
    den Putztüranschluss an dem Kondensatauffang. Vergessen Sie nicht, dass das T-Stück mit der
    Außenkante der Verbindung nach oben zeigt. Entfernen Sie den überschüssigen Säurekitt mit
    einem nassen Schwamm.
  6. Bringen Sie die Dämmung von außen an das Keramikrohr an. Die Dämmung muss an den
    Putztüranschluss angepasst werden.
  7. Montieren Sie einen weiteren Mantelblock und anschließend das Keramikrohr auf das
    Putztürelement. Verbinden Sie diese Elemente mit dem Säurekitt, den Sie an den Rand des
    Verbindungsstücks anbringen.
  8. Ergänzen Sie die nächste Dämmungsschicht.
  9. Alle oben aufgeführten Schritte der Montage, d.h. das Aufsetzen der Mantelblöcke, das
    Anbringen der Dämmung und die Montage der Keramikelemente, wiederholen Sie bis zu der
    Höhe des nächsten T-Stücks. Vergessen Sie nicht das senkrechte und waagrechte Auflegen der
    Elemente zu kontrollieren.
  10. Wenn der Schornstein schon die Höhe der Montage des T-Stücks im Mantelstein erreicht,
    soll ein Loch für den Anschluss ausgeschnitten werden. Hierbei soll man beachten, dass das
    Loch min. 15 mm größer als das keramische T-Stück sein soll. Nach dem Anbringen von
    Säurekitt auf das Verbindungsstück des Keramikrohres das T-Stück und die Dämmung
    anbringen.
  11. Nach der Montage des T-Stücks sollen weitere Mantelsteine und Keramikrohre gemäß den
    oben aufgeführten Regeln montiert werden.

  12. Durchlässe durch die Decken sind gemäß der geltenden Baunormen auszuführen. Der
    Schornstein darf nicht Holzelemente berühren: Sparren, Dachbinder, Balken. Von Abgas- und
    Rauchleitungen soll eine Entfernung eingehalten werden: von leicht brennbaren, nicht
    geschützten Konstruktionselementen des Gebäudes mind. 0,3 m. ; von mit mind. 25mm Putz
    beschichteten oder gleichwertigen Beschichtungselementen oder gleichwertiger Beschichtung
    mind. 0,15 m. Diese Entfernung bestimmen wir ab der inneren Kante des Keramikrohres, wobei
    die Entfernung nicht kleiner als 5 cm von der Außenfläche des Mantelsteines sein soll..
  13. Schneiden Sie das letzte Rohr so, dass es keinen Kontakt mit der Betonplatte hat.
  14. Das Endstück des Schornsteines ist die Dachplatte, die in das letzte Rohr
    angebracht werden soll und soll dicht, aber elastisch mit der Betonplatte verbunden wird. Der
    keramische Kern des Schornsteines verlängert sich mit Temperaturanstieg bis 5 mm pro stgm.
    des Schornsteines, deswegen muss auch genug Platz für die Wärmeausdehnung vorhanden
    sein. Im Falle vom keramischen Abschluss (alternativ zu der Abdeckplatte aus Edelstahl) soll
    das letzte Keramikrohr so zugeschnitten werden, dass es 5 cm über die Betonabdeckplatte
    ragt. Auf dem früher zugeschnittenem Keramikrohr mit Sauerkitt kleben wir den keramischen
    Abschluss auf. Während des Betriebs des Schornsteins steigt der keramische Abschluss,
    aufgrund der Wärmeausdehnung, teilweise an.Im Falle vom Edelstahlabschluss Typ „Konus“
    das letzte Keramikrohr soll auf der Höhe der Abdeckplatte zugeschnitten werden. Den
    Edelstahlabschluss soll mit Verwendung von Säurekitt mit dem letztem Keramikrohr verbunden
    werden.
  15. Falls Sie den Schornstein mit Lüftung montieren werden, schneiden Sie unter der
    Betonplatte auf der Lüftungsleitungsseite des Mantelblocks ein Durchgangsloch aus.
  16. Der Schornsteinkopf, der über der Dachebene steht, soll mit den Klinkerfliesen oder
    anderen nicht brennbaren Materialien beschichtet werden, um den Schornstein vor dem
    Einfluss der atmosphärischen Bedingungen zu schützen.

GRUNDSÄTZLICHE INFORMATIONEN ZUM SCHORNSTEIN-SYSTEM NIKO

  1. Der Schornstein darf erst nach der Abnahme vom berechtigten Schornsteinfegermeister in
    Betrieb genommen werden.
  2. Die erste Inbetriebnahme und die Inbetriebnahme nach langer Nutzungspause des
    Schornsteins soll langsam erfolgen, um die Keramikelemente langsam, nicht schlagartig zu
    erwärmen.
  3. An dem Schornstein dürfen nur solche Anlagen angeschlossen werden, die die Parameter
    des Schornsteines nicht überschreiten.
  4. Der Durchmesser des Schornsteines muss an die Parameter der Heizanlage angepasst
    werden.
  5. Anschluss von mehreren Heizanlagen an einen Kanal soll vor der Montage mit dem
    Bezirksschornsteinfeger besprochen werden.
  6. Der Schornstein unterliegt einer regelmäßigen Wartung und Reinigung mit durch den
    Gesetzgeber bestimmten Intervallen.
  7. Es ist Verboten Anlagen ohne entsprechende Genehmigung an den Schornstein sowie an
    einfach gebaute Feuerstätten anzuschließen, wo das Risiko besteht, dass die Flammen
    stellenweise die Keramik beeinflussen können.